Pressestimmen


NDR info 04.05.2009

Von Daniela Remus

„Fazit: Die Ökolüge ist ein ausgesprochen lesenswertes Buch. Ob Verkehrsmittel, Energie, Kleidung, Lebensmittel oder die Frage, was eigentlich tatsächlich „fairer Handel“ ist -keinen Bereich, der in diesem Zusammenhang wichtig ist, hat der Autor ausgelassen. Label-Kunde, politische Hintergründe, aber auch praktische Tipps helfen den Lesern, auf dem globalen Öko-Markt die Übersicht zu behalten.“

Welt Online 26.04.2009
Öko drauf, aber nicht drin

Von Sebastian Siegloch

„Die Ökolüge soll zeigen, welche Unternehmen wirklich grün sind und welche mit ihrem Etikett schwindeln. Neben den Ölproduzenten greift Kreutzberger vor allem die üblichen Verdächtigen an: etwa Energieunternehmen wie E.on oder RWE, die seiner Ansicht nach von ihren schmutzigen Kohlekraftwerken ablenken wollen. Oder die Autoindustrie, die sich seit Jahren gegen die Reduktion des Kohlendioxidausstoßes wehre, zeitgleich aber den Umwelt-Autosommer 2008 ausrufe. Kritisiert wird auch der Pharma- und Chemie-Konzern Bayer, der als „einer der größten Wasserverschmutzer Deutschlands“ ein Forschungsprogramm zum Gewässerschutz fördere. Aber Kreutzberger prangert nicht einfach nur an. Der Autor leitet die Verbraucher auch an, wie sie sich im Dschungel der Labels, Siegel und Etiketten besser zurechtfinden können. (…). So gut ist das Buch: Kreutzberger ist in seinen Ansichten durch und durch grün. Er zieht stets biologische Argumente den wirtschaftlichen vor  (…). Doch trotz manchmal grüner Brille ist sein Buch dennoch lesenswert, weil Kreutzberger den Blick der Verbraucher für ein wichtiges und kompliziertes Thema schärft. Denn eines zeigt „Die Ökolüge“ ganz eindeutig: Es ist längst nicht überall Bio drin, wo Bio draufsteht.“

Deutschlandfunk 25.05.2009
Ökolügen und PR-Tricks

Von Sandra Pfister

„…Kreutzberger geht systematischer vor: Er gliedert einerseits nach Branchen und deren Produkten: Energiebranche und Ökostrom, Autoindustrie und Biosprit, andererseits nimmt er sich Güter des täglichen Bedarfs vor, um am Beispiel von Baumwolle oder Discount-Lebensmitteln zu zeigen, wie wir Verbraucher selbst uns gerne etwas vormachen lassen. Das unterscheidet die beiden Bücher im Grundsatz: Staud geht nur die Unternehmen an, die sich grüner darstellen, als sie sind. Kreutzberger tut das auch, aber er nimmt uns auch als Verbraucher in die Pflicht: Wir könnten wissen, dass viele Produkte so umweltfreundlich nicht sind, wie wir und die Industrie uns vormachen. (…) Kreutzberger gibt dem Leser für jede einzelne Branche ein paar Verhaltens- und Prüfempfehlungen mit; er nimmt ebenso detailliert die Ökostromanbieter auseinander, wie er die verschiedenen Labels für Schnittblumen analysiert oder Standards zur Orientierung bei ökologischen Geldanlagen auflistet. Seine Hinweise wirken manchmal kleinteilig und banal, aber als Zusammenstellung sind sie doch sehr verbraucherorientiert und verdienstvoll. Darin geht Kreutzbergers Buch weit über das hinaus, was Toralf Staud leisten will. Letzterer hinterfragt zwar viel und deckt auf, lässt den Verbraucher aber mit all seinem neugewonnenen Misstrauen alleine. Neu in ihren detailreichen Analysen, packend und gut geschrieben sind beide Bücher. Sie ersparen dem Leser nichts, nicht mal die wirklich unbequeme Wahrheit.“

DruckBesser-Buchtip 31.05.2009

Von Saskia Kaeding

„Stefan Kreutzberger blickt hinter die Kulissen der Ökoindustrie und enthüllt, wie und wo dem Verbraucher mit grünen Etiketten etwas vorgegaukelt wird. Gleichzeitig gibt er konkrete Empfehlungen, welche Produkte mit gutem Gewissen gekauft werden können. Dabei berücksichtigt der Umweltjournalist nahezu alle Lebensbereiche vom Verkehrsmittel über Energie, Kleidung und Lebensmittel bis hin zum Fairen Handel. Den Leser erwartet eine Label-Kunde und er erfährt politische Hintergründe. Praktische Tipps, die zu einem Überblick auf dem globalen Öko-Markt verhelfen, runden das Buch ab.“

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